Sei doch mal leise
Ev.-luth. Militärkirchengemeinde St. Stephanus - Munster
Sei doch mal leise………. …….das gelang nicht immer . Denn oft wurde fröhlich gesungen, wurden biblische Geschichten erzählt, oder es wurde gebastelt und gespielt! Vom 3. Oktober bis 7. Oktober 2017 waren Soldatenfamilien aus Munster und Lüneburg zum letzten Mal auf Rüstzeit mit Militärpfarrerin Dorothea Brand, auf Usedom in Zinnowitz im Haus Kranich. 33 Teilnehmer/innen - davon 17 Kinder - waren unterwegs. Wir hörten von der Schöpfung. ‚Still werden und sehen lernen‘, so war der erste Rüstzeit-Tag überschrieben. ‚Sehen lernen‘ – denn:  Im Paradies fehlte noch etwas! So machten wir uns auf die Suche! Legten ein Mittebild und erweiterten es jeden neuen Tag. Lernten dabei „Adam und Eva“ kennen und hörten von ihrer Vertreibung aus dem schönen Paradiesgarten. ‚Still werden und hören lernen‘ – das Thema des 2.Rüstzeittages stellte dann die Frage: Mensch, wo bist du? Und mit dem freudigen Ausruf des barmherzigen Vaters: ‚Mensch, da bist du ja!!‘ mit dem der tot-geglaubte Sohn ins Elternhaus zurückkehrt, waren wir am 3.Rüstzeittag angekommen. Wir bastelten Dinosaurier und spielten leidenschaftlich Pantomime, erstellten Minibibeln, bastelten Seerosen und schrieben „Elfchen“. Wir fertigten Saattütchen und beschäftigten uns mit Reibe- und Suchbildern, wir malten den Paradiesgarten mit Tusche auf eine Tapetenrolle und falteten Schmetterlinge. Am Abend des Anreisetages, dem „Tag der Deutschen Einheit“ konnten wir am Strand von Zinnowitz ein spektakuläres Feuerwerk bestaunen - toll! Eine schweißtreibende Schatzsuche, eine Rüstzeitolympiade im Haus und – nach Dauerregen – bei strahlendem Sonnenschein Besuch von Strand und Erdbeerhof machten die Rüstzeit zu erfüllten Tagen – unter dem Segen Gottes. Der  stand dann im Mittelpunkt unseres Familiengottesdienstes am Schluss.  Ein Geschenk von den Rüstzeitteilnehmern, liebevoll gestaltete Abschiedsbriefe der Kinder und ein selbstgedichtetes „Danke Lied“ machten den Abschied von Frau Brand schwer. Ein Bus brauchte die Soldatenfamilien wieder nach Lüneburg und Munster und Frau Brand fuhr endgültig Richtung Eutin ihrer neuen Dienststelle entgegen. Bild und Text: Rosemarie Klenner